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Glossar

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| ParodontitisEntzündliche Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodont). Unbehandelt führt sie zu Zahnlockerung und schliesslich Zahnverlust. Sie geht einher mit dem Auftreten bestimmter Bakterien im Zahnbelag. Im Gegensatz zur Gingivitis (Zahnfleischentzündung) sind die Parodontitis-Schäden nicht völlig reparabel. Allerdings kann das Fortschreiten der Krankheit durch professionelle Belagsentfernung, regelmässigen zahnärztlichen Kontrollen und gute Mundhygiene verlangsamt werden. | |
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| PellikelSchmelzoberhäutchen. Unsichtbarer permanenter, dünner Überzug der Zähne, der vorwiegend aus Speichelbestandteilen besteht. | |
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| pH-WertMass für den Säuregrad einer Lösung. Wird in Zahlen von 1 bis 14 angegeben. 7 = neutral, unter 7 = sauer, über 7 = basisch. Im Mund herrscht normalerweise ein Milieu mit einem pH-Wert von 6 - 6,5. Nach dem Verzehren von zuckerhaltigen Speisen weist das Plaquemilieu aber bereits nach 2-3 Minuten einen tieferen pH-Wert auf bis in den kritischen Bereich von pH 5,5 und weniger. In diesem sauren Milieu wird der Zahnschmelz entkalkt. Unterbleibt nun die Zahnreinigung, so dauert es ca. 30 Minuten, bis durch Speicheleinwirkung die Verhältnisse in der Plaque neutralisiert sind und der pH-Wert wieder ansteigt in den Bereich, wo keine Entkalkung des Zahnschmelzes mehr stattfindet. Und erst nach ca. 60 Minuten ist der pH-Wert wieder auf seinem Normalwert. | |
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| PlaqueZäher Belag, der sich auf den Zahnoberflächen, vor allem dem Zahnfleischrand entlang, festsetzt. Plaque besteht zum grössten Teil aus Bakterien. In 1 mg nasser Plaque findet man ca. 250 Millionen Bakterien. Sie sind so klein, dass man sie nur unter dem Mikroskop entdecken und erkennen kann. Die meisten dieser Bakterien sind für die Produktion der zahnschädigenden Säuren verantwortlich. Der Speichel, der diese Säuren neutralisieren könnte, hat bei dieser "Übermacht" kaum noch eine Wirkung. Ausserdem scheiden einige Bakterien Substanzen aus, welche den Zahnbelag so klebrig und zäh haftend machen. Die Plaque kann nur mechanisch entfernt werden. Sie kann mit Tabletten oder Flüssigkeit (Revelatoren) angefärbt und besser sichtbar gemacht werden. Dadurch kann man erkennen, wo besser gereinigt werden muss. Schmutzige Zähne fühlen sich mit der Zunge "pelzig" an. | |
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| ppmEnglische Abkürzung für parts per million; Konzentrationsangabe für die Verdünnung von eins zu einer Million. Üblich z. B. für die Beschreibung des Fluoridgehalts im Trinkwasser. Hier liegt die optimale kariesprophylaktische Konzentration bei 1 ppm Fluorid = 1 Milligramm Fluorid pro Liter Wasser. | |
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| PrämolarenVordere, bleibende Backenzähne mit zwei Kauhöckern. Die 8 Prämolaren ersetzen bis zum 12. Lebensjahr die 8 Milchmolaren des Milchgebisses. | |
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| ProphylaxeVerhütung von Krankheiten, vorbeugende Behandlung. Beispiel Fluoridprophylaxe = Vorbeugung von Zahnkaries durch Anwendung von Fluoriden, z.B. durch lokale Anwendung von Fluorid-Zahnpasten. | |
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| ProphylaxeassistentinDentalassistentin mit Zusatzausbildung zur Prophylaxeassistentin. Spezialisierung auf Prophylaxeaufgaben in der Zahnarztpraxis. | |
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| Putztechnik, -systematikZahnreinigung ist nur effektiv, wenn sie nach einer gleichbleibenden, auf die jeweilige Person angepassten Systematik erfolgt. Eine Basismethode für Kleinkinder (ab 2 bis 3 Jahren) stellt die KAI-Systematik dar, bei der zuerst die Kauflächen, dann die Aussen- und schliesslich die Innenflächen gereinigt werden. Eine Basistechnik für Erwachsene ist z. B. die "Bass-Methode", bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischrand angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird. So werden Zähne und Zahnfleischrand gut gereinigt. Am besten lässt man sich von einer Dentalhygienikerin die individuell richtige Zahnputz-Technik zeigen. | |
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